Anlässlich des Tag des Grundgesetzes startet die Ahmadiyya Muslim Jugendorganisation ab dem 20.05.17 eine bundesweite Dialogaktion. Unter dem Motto „Wir sind alle Deutschland“ ist es ihr Bekenntnis und ihr Beitrag zur Leitkultur-Diskussion.

Frankfurt – Am 23.05.2017 ist der 68. Tag des Grundgesetzes. Dennoch ist der öffentliche Diskurs über die Leitkultur erneut entbrannt. Die Debatte soll herausstellen, was die Gesellschaft zusammenhält und was trennt. Dies zum Anlass nehmend möchte die Ahmadiyya Muslim Jugendorganisation sich der Debatte stellen und ihr Selbstverständnis als Teil der Zivilgesellschaft zum Ausdruck bringen:

„Der Diskurs suggeriert, dass Muslime im Besonderen ihre Loyalität erklären müssten, obwohl es eine Selbstverständlichkeit ist, dass man sich zu Deutschland, der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und den Werten des Grundgesetzes bekennt“, erklärt Hasanat Ahmad, der Bundesvorsitzende der Ahmadiyya Muslim Jugendorganisation.

So möchten die Mitglieder der Ahmadiyya Muslim Jugendorganisation ab Samstag, dem 20.05.2017 die neue Kampagne „Wir sind alle Deutschland“ vorstellen. Bundesweit stehen sie in über 80 Städten auf den Straßen und suchen das direkte Gespräch zu den Passanten.

„Als einer der größten muslimischen Jugendverbände Deutschlands möchten wir die Sorgen der Bevölkerung ernst nehmen und Antworten auf ihre Fragen und Ängste liefern. Wir sind der Ansicht, dass Vorbehalte am besten durch Begegnung und Dialog abgebaut werden können“, erklärt der Bundesvorsitzende.

In den sozialen Medien beziehen die Jugendlichen auch Stellung unter dem Hashtag #MuslimeFürDeutschland.

Unter anderem finden die Aktionen in folgenden Städten statt:

Aachen, Augsburg, Bergisch Gladbach, Berlin, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bottrop, Braunschweig, Bremen, Bremerhaven, Chemnitz, Cottbus, Darmstadt, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Erfurt, Erlangen, Essen, Frankfurt am Main, Freiburg, Fürth, Gelsenkirchen, Göttingen, Hagen, Halle (Saale), Hamburg, Hamm, Hannover, Heidelberg, Heilbronn, Herne, Hildesheim, Ingolstadt, Jena, Karlsruhe, Kassel, Kiel, Koblenz, Köln, Krefeld, Leipzig, Leverkusen, Lübeck, Ludwigshafen, Magdeburg, Mainz, Mannheim, Moers, Mönchengladbach, Mühlheim an der Ruhr, München, Münster, Neuss, Nürnberg, Oberhausen, Offenbach am Main, Oldenburg, Osnabrück, Paderborn, Pforzheim, Potsdam, Recklinghausen, Regensburg, Remscheid, Reutlingen, Rostock, Saarbrücken, Salzgitter, Siegen, Solingen, Stuttgart, Trier, Ulm, Wiesbaden, Wolfsburg, Wuppertal, Würzburg

Für weitere Fragen steht Ihnen zur Verfügung:

Iftikar Malik
Pressesprecher der Ahmadiyya Muslim Jugendorganisation
Tel.: +49 (0)176 316 254 98
E-Mail: presse@ahmadiyyajugend.de

Kurzinformation zur Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ):

Die Ahmadiyya Muslim Jamaat wurde 1889 in Qadian (Indien) als Reformgemeinde im Islam gegründet. Gemäß den Lehren des Gründers der Gemeinde, Hazrat Mirza Ghulam Ahmad (as), möchte die Ahmadiyya Muslim Jamaat die ursprünglichen friedlichen und fortschrittlichen Lehren des Islam von den Verkrustungen und Irrungen der heutigen Zeit befreien. Die Ahmadiyya Muslim Jamaat bekennt sich ausdrücklich zu den im Grundgesetz unveräußerlichen Grund- und Menschenrechten und tritt für die Meinungs-, Gewissens- und Religionsfreiheit ein sowie die Trennung von Religion und Politik. In Deutschland gehört die AMJ zu der ältesten und mit über 35.000 Mitgliedern zu den größten islamischen Organisationen und hat als erste islamische Gemeinde auch den Körperschaftsstatus des öffentlichen Rechts erlangt.

Weitere Informationen: www.ahmadiyya.de

Die Ahmadiyya Muslim Jugendorganisation ist einer der größten Jugendorganisation und versteht sich als Teil der deutschen Zivilgesellschaft. So initiiert die Jugendorganisation zahlreiche Projekte wie Charityläufe zugunsten von Hilfsorganisationen, Obdachlosenspeisungen, Senioren- heimbesuche oder die Straßenkehraktion zum Neujahr.

Weitere Informationen: www.ahmadiyyajugend.de