Junge Muslime suchen den Dialog.

Mitglieder der Ahmadiyya Muslim Jugendorganisation suchen am 18.02.2017 den Dialog. Unter dem Motto „Muslime für Frieden“ schaffen sie bundesweit Begegnungsräume und beantworten Fragen zu ihrem Glauben.

Frankfurt. Ängste und Vorurteile gegenüber Muslimen waren in den vergangenen Monaten Gegenstand der öffentlichen Diskurse. Ein ernst zu nehmender Teil der Bevölkerung scheint eine negative Haltung gegenüber muslimischen Mitbürgern zu haben. Studien zu Folge sieht ein Großteil der Bevölkerung Muslime und ihre Religion als Bedrohung für Deutschland.

Dies zum Anlass nehmend startet die Ahmadiyya Muslim Jugendorganisation am 18.02.2017 eine bundesweite Dialogaktion mit dem Motto „Muslime für Frieden“. Die Jugendlichen stehen in zahlreichen deutschen Städten mit ihren weiß-blauen T-Shirts und möchten den Passanten für Fragen zur Verfügung stehen. In den sozialen Medien suchen Sie unter dem gleichlautenden Hashtag den Dialog.

„Als einer der größten muslimischen Jugendverbände Deutschlands und mit dem Selbstverständnis als Teil der Zivilgesellschaft möchten wir die Sorgen der Bevölkerung ernst nehmen und Antworten auf ihre Fragen und Ängste liefern. Wir sind der Ansicht, dass Vorbehalte am besten durch Begegnung und Dialog abgebaut werden können“, erklärt Hasanat Ahmad, Bundesvorsitzender der Ahmadiyya Muslim Jugendorganisation.

Es sei nicht mehr nur die Pflicht von Muslimen, den Dialog zu suchen, es sei viel mehr auch von der Mehrheitsgesellschaft ein Zusammenschluss in dieser herausfordernden Zeit zu erwarten. „Die gegenwärtige gesellschaftliche Stimmung ist eine Bewährungsprobe für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft“, erklärt der Bundesvorsitzende.

Unter anderem finden die Aktionen in folgenden Städten statt:

Frankfurt am Main, Berlin, Hamburg, Stuttgart, München, Heidelberg, Düsseldorf, Kiel, Bielefeld, Regensburg, Münster, Kiel, Halle, Lübeck, Eschweiler, Euskirchen, Herzogenrath, Aachen, Lappersdorf, Korbach, Marburg, Wetter, Wasserburg am Inn, Augsburg, Osnabrück, Nordhorn, Neuwied, Ludwigshafen am Rhein, Bernkastel, Heilbronn, Lörrach, Böblingen, Waldshut

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Iftikar Malik
Pressesprecher der Ahmadiyya Muslim Jugendorganisation
T. 0176 – 316 254 98
M. presse@khuddam.de